Von Bad Ischl nach Buenos Aires: Mein Weg zum Glam Country
Eigentlich war Musik für mich lange Zeit „nur“ ein Hobby. Aber wenn mich das Fieber packt, dann richtig. Vor kurzem hatte ich das Vergnügen, mit dem Magazin kulturnews über meine bisher verrückteste Zeit zu sprechen. Wenn ich heute zurückblicke, kann ich es selbst kaum glauben: Von Bad Ischl über Wien direkt nach Nashville und weiter zu einem Festival nach Buenos Aires.
Nashville: Eine Nacht-und-Nebel-Aktion Im Interview wurde ich gefragt, wie es dazu kam, dass ich mein Album „On my Cloud“ ausgerechnet in Nashville aufgenommen habe. Die Antwort ist simpel: Inspiration und ein bisschen Schlaflosigkeit! Nachdem ich die Biografie von Lainey Wilson gelesen hatte, wusste ich: Das will ich auch. Also habe ich meinen Produzenten angerufen und gesagt: „Wir müssen nach Nashville!“ Drei Monate später saßen wir im Flieger, und innerhalb von zwei Tagen war das Album im Kasten. Mein Motto: Nicht zu viel nachdenken, einfach tun.
Warum Glam Country? Ein großes Thema im Gespräch war auch mein Stil. Viele Leute haben bei „Country“ immer noch das Bild von bärtigen Männern oder Frauen in schlichten Karohemden im Kopf. Aber Country modernisiert sich – Stars wie Beyoncé, Lana Del Rey oder Taylor Swift zeigen, wie vielseitig das Genre ist.
Ich nenne meinen Stil „Glam Country“. Es darf glitzern, es darf funkeln, und ja, ich wechsle bei meinen Shows gerne mehrmals das Outfit. Einmal meinte ein Zuschauer sogar: „Warum kann sie nicht einfach eine karierte Bluse und Jeans anziehen?“ Meine Antwort: Weil ich dann wie alle anderen wäre. Und genau das will ich nicht.
Blick nach vorn Dass meine Reise mich jetzt sogar bis nach Buenos Aires führt, fühlt sich immer noch surreal an. Aber es zeigt mir, dass die Country-Community weltweit riesig ist und dass es sich lohnt, seinen eigenen Weg zu gehen – egal wie schräg er am Anfang wirken mag.
Schaut gerne mal in das kulturnews Magazin rein, dort findet ihr das ganze Interview!




